Projektdetails

Worum geht’s?

Wir möchten, gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort und allen die mitmachen, ein langfristiges Blühnetzwerk für die Förderung von Wildbienen und anderen bestäubenden Insekten im Marchfeld schaffen! Mit der Anlage von hochwertigen Blühflächen aus regionalem Wildblumen-Saatgut sowie Extensivierungsmaßnahmen, also das Wachsen lassen der vorhandenen Vegetation auf bisher häufig gemähten Flächen. In enger Zusammenarbeit mit Gemeinden, Landwirt:innen, Wissenschafter:innen, diversen bestehenden Netzwerken und vor allem den Menschen, die im Marchfeld leben. Begleitend gibt es Bildungsveranstaltungen und Kommunikationskampagnen.

Finanzierung

Unser Projekt wird gefördert durch die European Green Belt Association. Die Organisation unterstützt durch EU-Fördergelder Projekte am Grünen Band Europas, das entlang des ehemaligen Grenzstreifens des Eisernen Vorhangs quer durch Europa verläuft. Es soll als ökologisches Netzwerk die verschiedenen Naturlandschaften Europas verbinden, damit sich wertvolle Tier- und Pflanzenarten ungehindert verbreiten können. Unser Projekt soll dazu beitragen, die Wirkung des Grünen Bands zu verstärken, indem wir Maßnahmen vor allem in den Gemeinden des Marchfelds setzen, die direkt am Grünen Band liegen: Engelhartstetten, Marchegg und Weiden an der March. Mehr zum Grünen Band:

https://naturschutzbund.at/gruenes-band.html

https://www.europeangreenbelt.org/initiative/association

Langlebigkeit des Projekts

Wir möchten ein langfristiges Blühnetzwerk für Bienen und andere bestäubende Insekten etablieren. Dafür ist es notwendig, vor der Investition in neue Flächen den Willen der Flächeneigentümer:innen für ein Bestehen der Blühflächen von mindestens 10 Jahren sicherzustellen.

Manche unserer verwendeten Wildblumenarten benötigen 5 Jahre nach Ansaat, um das erste Mal zu blühen. Erst ab diesem Zeitpunkt beginnt eine solche Art, Wildbienen zu fördern. Nicht nur deshalb ist es unbedingt vonnöten, der Fläche Zeit zur Entwicklung zu geben.

Wenn wir von der Langlebigkeit sprechen, ist die Pflege der Blühflächen ein wesentlicher Aspekt. Je nach Bodenbeschaffenheit oder anderwertigen Standortbesonderheiten mähen wir unsere Flächen entweder gar nicht, oder einmal jährlich mit Abtransport der Mahd. Bei einem Häckseln des Mähguts sammelt sich immer mehr organisches Material als Filz am Boden an, womit die Keimung von Wildblumen erschwert wird und die Fläche immer mehr vergrast. Ebenso kontrollieren wir die Flächen regelmäßig auf das Aufkommen von Neophyten.

Die Unterstützung unseres Projekts mit EU-Fördergeldern dauert noch bis Ende Oktober 2025 an. Wir sammeln jetzt bereits Spenden und sind über jede helfende Hand dankbar, die uns beim Fortbestehen des Projekts unterstützt! 

Unterstützung für das Projekt sammeln wir auch mit unserem Bienenretterhonig!

Partner und Unterstützer des Projekts